Eingabehilfen öffnen
Zum Hauptinhalt springen

Neues aus unserer Bibliothek!

Neues aus der Bibliothek des EHB! 📚📖
 
Diese Publikation findet ihr nun auch in der Bibliothek:
 
➡ Ludger Kenning: Die Schienenfahrzeuge der Bentheimer Eisenbahn
In der nunmehr 130-jährigen Geschichte der Bentheimer Kreis- bzw. Eisenbahn hat der Fahrzeugpark auf der Schiene so manche Wandlung erfahren. Fabrikneue Fahrzeuge „von der Stange“ zu kaufen, war eher untypisch für die BE, häufig hoben sie sich mit allerlei technischen Besonderheiten aus den jeweiligen Serienproduktionen hervor. Äußerst bescheiden war der Bestand in der Frühzeit der Kreisbahn: Leichte B-Kuppler beförderten zwischen Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus die Wagen mit kurzem Radstand und mit Bremsern auf ihrem Hochsitz. Mit dem expandierenden Beförderungsaufkommen und der Verlängerung der Strecke nach Norden (bis Emlichheim – Coevorden) und Süden (bis Gronau) änderte sich das rasch, immer größere und immer mehr Lokomotiven und Wagen kamen in die Grafschaft. Höhepunkte waren dabei die ELNAs mit den vierachsigen Wismarer Reisezugwagen der 20er Jahre sowie die schweren Neubaudampflokomotiven von Krupp in der Nachkriegszeit. Der überaus lukrative Ölverkehr ermöglichte eine durchgreifende Verdieselung: Zunächst erschienen große elegante Esslinger Triebwagen, unterstützt von einem Schienenbus, dann legte sich die BE ab 1955 eine umfangreiche Flotte von Stangendieselloks zu. Mit dem Einbruch der Öltransporte kam eine Sparwelle auf, Lokomotiven wurden verkauft oder vermietet und mit der Verlagerung des Personenverkehrs auf die Straße kam dann das Aus für die Triebwagen und die letzten Personenwagen. 1970 brach auch bei der BE das Zeitalter der Diesellokomotiven mit Gelenkwellen und Drehgestellen an, dann erforderte der rasante Verkehrsanstieg ab Ende der 70er Jahre den Kauf von noch leistungsfähigeren Lokomotiven. Mit der Renaissance des Schienenpersonenverkehrs, dem Regiopa-Projekt, gelangten auch wieder Triebwagen auf die Bentheimer Eisenbahn – elegante blaue Triebzüge pendeln heute im Takt.
 
➡ Rolf Dieter Brinkmann: Biefe (Bd. 1): 1956 bis 1959.
Vom Schulabbrecher zum Buchhändler, die frühen Jahre des Kultautors. Der Band erzählt in mehr als 100 Briefen und Postkarten von einem turbulenten Lebensabschnitt des jungen, noch unbekannten Brinkmanns: von Schulabbrüchen, Perspektivlosigkeit, vom Krebstod der Mutter und der spannungsreichen Beziehung zum Vater, von frühen Freundschaften und der ersten Liebe. Wir lesen, wie Brinkmann den Kontakt zu Verlagen aufnimmt und Absagen von Lektoren (Rowohlt und Suhrkamp und der Akzente-Redaktion) erhält. Brinkmanns Entwicklung zum Dichter ist untrennbar mit seiner Lebensgeschichte verknüpft, aber auch mit seinen intensiven Lektüren, die er analysiert und kommentiert. In den zahlreichen Verweisen auf Bücher, Filme und Musik zeichnet Brinkmann ein facettenreiches Bild der aufkommenden Rock- und Popkultur in den 1950er Jahren, die er nur wenig später selbst mitgestalten wird.
 
➡ Ludger Kenning: Die Schienenfahrzeuge der Bentheimer Eisenbahn
In der nunmehr 130-jährigen Geschichte der Bentheimer Kreis- bzw. Eisenbahn hat der Fahrzeugpark auf der Schiene so manche Wandlung erfahren. Fabrikneue Fahrzeuge „von der Stange“ zu kaufen, war eher untypisch für die BE, häufig hoben sie sich mit allerlei technischen Besonderheiten aus den jeweiligen Serienproduktionen hervor. Äußerst bescheiden war der Bestand in der Frühzeit der Kreisbahn: Leichte B-Kuppler beförderten zwischen Bentheim, Nordhorn und Neuenhaus die Wagen mit kurzem Radstand und mit Bremsern auf ihrem Hochsitz. Mit dem expandierenden Beförderungsaufkommen und der Verlängerung der Strecke nach Norden (bis Emlichheim – Coevorden) und Süden (bis Gronau) änderte sich das rasch, immer größere und immer mehr Lokomotiven und Wagen kamen in die Grafschaft. Höhepunkte waren dabei die ELNAs mit den vierachsigen Wismarer Reisezugwagen der 20er Jahre sowie die schweren Neubaudampflokomotiven von Krupp in der Nachkriegszeit. Der überaus lukrative Ölverkehr ermöglichte eine durchgreifende Verdieselung: Zunächst erschienen große elegante Esslinger Triebwagen, unterstützt von einem Schienenbus, dann legte sich die BE ab 1955 eine umfangreiche Flotte von Stangendieselloks zu. Mit dem Einbruch der Öltransporte kam eine Sparwelle auf, Lokomotiven wurden verkauft oder vermietet und mit der Verlagerung des Personenverkehrs auf die Straße kam dann das Aus für die Triebwagen und die letzten Personenwagen. 1970 brach auch bei der BE das Zeitalter der Diesellokomotiven mit Gelenkwellen und Drehgestellen an, dann erforderte der rasante Verkehrsanstieg ab Ende der 70er Jahre den Kauf von noch leistungsfähigeren Lokomotiven. Mit der Renaissance des Schienenpersonenverkehrs, dem Regiopa-Projekt, gelangten auch wieder Triebwagen auf die Bentheimer Eisenbahn – elegante blaue Triebzüge pendeln heute im Takt.